Insgesamt 8 Mehrkampfwettkämpfe zählen 2019 zur IAAF Combined Events Challenge.

Saisonauftakt ist traditionell am 27. und 28. April das italienische Meeting „Multistars“, welches heuer in Lana (ITA – Südtirol) stattfindet. Nach dem Hypomeeting am 25. und 26. Mai wird es dann im Kalender so richtig eng:

Bereits am 8./9. Juni folgt das neu in die Challenge-Serie aufgenommene Meeting in Arona (ESP).
Talence (FRA) führt dieses Jahr schon am 22./23. Juni „Decastars“ durch und am letzten Wochenende im Juni folgt das Meeting in Ratingen.

Am 6. und 7. Juli werden letztmalig die European Combined Events Team Championships (Europacup) organisiert. Am 25./26. Juli werden noch die US Championships veranstaltet bevor dann im Rahmen der Weltmeisterschaften in Doha (QAT) am 2./3. Oktober das Finale stattfindet.

Wild-Card

Der/die aktuell Führende der Challenge-Wertung zum Stichtag 6. September 2019 erhält eine Wild Card für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften. Diese Startberechtigung würde zusätzlich zum Nationenkontingent (maximal 3 Teilnehmer pro Nation sind startberechtigt) zählen. Zudem wäre es für den/die Führende(n) der Challenge-Wertung nicht erforderlich, dass das Limit (8200 Punkte im Zehnkampf, 6300 Punkte im Siebenkampf) erbracht wird. 

WM-Limit

Das Limit von 8200 Punkten haben nebst dem Titelverteidiger Kevin Mayer (FRA) bereits 15 Athleten erbracht. Darunter 5 deutsche Zehnkämpfer (Arthur Abele, Kai Kazmirek, Mathias Brugger, Tim Nowak, Niklas Kaul). In Anbetracht des Comeback von Rico Freimuth wäre somit für Deutschland die Wild Card eine spannende Angelegenheit, um als aktuell stärkste 10-Kampf-Nation mit 4 Teilnehmern in Doha vertreten zu sein.

Die weiteren Athleten, die bereits im Zehnkampf das Limit haben, sind Damian Warner (CAN), Maicel Uibo (EST), Pieter Braun (NED), Tim Duckworth (GBR), Ilya Shkurenev (ANA), Lindon Victor (GRN), Zach Ziemek (USA), Vitaliy Zhuk (BLR), Cedric Dubler (AUS) und Martin Roe (NOR).

Bei den Siebenkämpferinnen haben nebst Titelverteidigerin Nafissatou Thiam (BEL) bisher weitere 10 Athletinnen das Limit von 6300 Punkten erbracht. Österreich ist dabei die einzige Nation, die mit Ivona Dadic (6552 Punkte) und Verena Preiner (6337 Punkte) bereits 2 Athletinnen mit dem Qualifikationserfordernis hat. Die weiteren 9 Sportlerinnen sind Katarina Johnson-Thompson (GBR), Yorgelis Rodriguez (CUB), Erica Bougard (USA), Carolin Schäfer (GER), Anouk Vetter (NED), Katerina Cachova (CZE), Geraldine Ruckstuhl (SUI) und Xenia Krizsan (HUN).

Beim 45. Hypomeeting/Götzis am 25. und 26. Mai geht es somit um etliche Startplätze für die heurigen Weltmeisterschaften. Zudem zählt das Meeting bereits zur Qualifikationsperiode für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020.

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