Bedingt durch die Absage des traditionsreichen Mehrkampfmeetings „Decastar“ in Talence (FRA) waren die Olympischen Spiele gleichzeitig auch der finale Bewerb für die WA Challenge Combined Events. Gewinner bzw. Gewinnerin ist der Zehnkämpfer und die Siebenkämpferin mit der höchsten Punktezahl aus 3 gewerteten Bewerben.

Zehnkampf

Bei den Zehnkämpfern siegte Kai Kazmirek (GER) mit 24500 Punkten vor Adam Sebastian Helcelet (24087 Pkte) und Martin Roe (NOR), der 23934 Punkte erreichte.

Siebenkampf

Kendell Williams (USA) war im Siebenkampf mit 19574 Punkten unerreichbar. An 2. Stelle klassierte sich Maria Vicente (ESP) mit 18695 Punkten vor Vanessa Grimm (GER) mit 18688 Punkten. An 8. Stelle mit einem Preisgeld von USD 5.000,-- platzierte sich Sarah Lagger (AUT).

Preisgeld

Der Gesamtsieger bzw. die Gesamtsiegerin erhalten je USD 30.000,-, die Zweitplatzieren je USD 20.000,-, die Drittplatzierten je USD 15.000,-

Hintergrund

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hat im November 1997 die Einführung eines Grand Prix auch für den Mehrkampf ab 1998 beschlossen. "World Athletics Challenge - Combined Events" lautet der offizielle Titel, welcher auch den Zehnkämpfern und Siebenkämpferinnen die Möglichkeit gibt, am Ende der Saison WA-Preisgelder zu erhalten.

Der Vorschlag für diesen Bewerb stammt von Konrad Lerch, dem langjährigen Hypomeeting-Direktor. Zusammen mit den Veranstaltern des Meetings in Talence (FRA) konnte Konrad Lerch die World Athletics überzeugen, dass auch die Königinnen und Könige der Leichtathletik einen Grand Prix benötigen. Der Modus sieht vor, dass neben international ausgewählten Meetings auch die großen internationalen Meisterschaften und die Olympischen Spiele für die Wertung herangezogen werden.