Im Rückblick ein interessantes Zahlenspiel:

Die Disziplinensieger im Zehnkampf des Hypomeeting 2016 hätten zusammengerechnet 9230 Punkte erreicht. Lediglich in 4 der 10 Disziplinen des Mehrkampfes waren im vergangenen Jahr die Österreichischen Bestleistungen besser, als die Leistungen, die von den Teilnehmern in Götzis erbracht wurden.

Dominik Distelberger erreichte mit 7,61 m österreichische Jahresbestleistung im Weitsprung (Ashley Bryant in Götzis 7,58 m), Matthias Kaserer übertraf mit 67,35 m im Speerwurf Adam Sebastian Helcelet um 14 cm, Andreas Vojta war im 1500 m Lauf schneller als Jorge Urena und Weltklassediskuswerfer Lukas Weisshaidinger übertraf Kevin Mayer’s Leistung von Götzis.

Die Summe der österreichischen Bestleistungen 2016 der Spezialisten hätte in einem Zehnkampf 9613 Punkte ergeben. Die Summe der Bestleistungen der zum Zehnkampf zählenden Disziplinen im Vorarlberger Leichtathletik Verband hätte 7718 Punkte ergeben.

Im Siebenkampf des vergangenen Jahres hätten es die Disziplinensiegerinnen von Götzis zusammen auf 7274 Punkte gebracht. Die Summe der Österreichischen Jahresbestleistungen 2016 in den 7 Disziplinen ergibt 6918 Punkte. Carina Schrempf war im 800 m Lauf schneller als Claudia Salman-Rath. Sonst konnte keine der in Götzis erbrachten Leistungen von Österreichischen Sportlern übertroffen werden. Die Jahresbestleistungen des Vorarlberger Leichtathletik Verbandes hätten 5281 Punkte erbracht.

Insgesamt wurden somit in der letzten Ausgabe des Hypomeetings von den Mehrkämpfern in 12 von 17 Bewerben Leistungen erbracht, die im vergangenen Jahr kein österreichischer Spezialist erreichen konnte. 

Im Übrigen wurden 4 der Österreichischen Jahresbestleistungen von Dominik Distelberger (Weitsprung und Stabhochsprung) und Ivona Dadic (Kugelstoßen und Weitsprung) erbracht!

Aus diesem Zahlenspiel ist zu erkennen, welche Top-Leistungen die Weltklasse-Mehrkämpfer im Vergleich zu den Spezialisten zu erbringen im Stande sind.