Für manche überraschend kam die Reform der ehemaligen IAAF Combined Events Challenge zur jetzigen World Athletics Combined Events Tour. Anstelle der bekannten 5 Meetings (Multistars, Hypomeeting, Ratingen, Arona und Decastar) fanden sich auf dem Veranstaltungskalender 15 (!!) Meetings. 10 davon waren auf 7 Wochenenden vom 30.04. bis 12.06. angesetzt. Für die Gesamtwertung wurden die 3 besten Ergebnisse (nach dem Weltranglistenpunktesystem – Spiriev-Punkte) berücksichtigt. Mindestens 2 der Ergebnisse mussten von Veranstaltungen der Tour stammen. Als 3. Ergebnis konnte auch das Resultat der Welt- ODER Europameisterschaften in die Wertung kommen. Insgesamt war die WA Combined Events Tour mit USD 202.000,-- dotiert, wobei der Gesamtsieger im Zehn- und die Gesamtsiegerin im Siebenkampf jeweils USD 30.000,-- erhielten.

  • Bei den Männern sicherte sich Lindon Victor (GRN) mit den Ergebnissen vom Hypomeeting/Götzis (AUT - 8447 Punkte), den Weltmeisterschaften in Eugene/Oregon (USA – 8474 Punkte) und von Decastars in Talence (FRA – 8550 Punkte) mit 3608 Gesamtpunkten (nach Spiriev) den Gesamtsieg.
  • Ihm folgten Simon Ehammer (SUI – 3578 Punkte) und
  • Marcus Nilsson (SWE – 3436 Punkte).
  • Bei den Frauen gewann Adrianna Sulek (POL) mit den Ergebnissen von Bydgoszcz (POL – 6290 Punkte), dem Hypomeeting/Götzis (AUT – 6429 Punkte) und den Weltmeisterschaften (USA – 6672 Punkte) mit 3498 Gesamtpunkten.
  • Ihr folgten Annik Kälin (SUI – 3463 Punkte) und
  • Emma Oosterwegel (NED – 3409 Punkte).

Der Sieger und die Siegerin der Tour erhielten nebst dem Preisgeld auch eine Wild Card, die sie zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2023 in Budapest (HUN) berechtigt.